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Detox Yoga: Wie Yoga uns beim Entgiften unterstützen kann

Hach, endlich Vorweihnachtszeit. Ich liebs. Du auch? Alles ist so muckelig: Lichter brennen, die Stadt duftet nach Punsch und heißen Maroni und zuhause machen wir es uns auf der Couch mit Plätzchen und Lebkuchen gemütlich und schauen Weihnachtsfilme. Die negative Seite: Wir futtern viel und bewegen uns wenig. Wie gut, dass es Yoga gibt! Ich zeige dir in diesem Artikel, wie Yoga uns in der Vorweihnachtszeit sanft beim Entgiften unterstützen kann.


Detox Yoga: Was genau ist das?

Eins vorab: Unser Körper ist ein Wunder und kann wahnsinnig viel. Selbst wenn du in der Vorweihnachtszeit einfach mal nur chillen und es dir gut gehen lassen willst, ist das kein Problem. Dein Körper wird deswegen keinen Schaden davon tragen. Oft fühlen wir uns aber einfach nicht wohl, wenn wir zum Beispiel zu oft Alkohol trinken, zu viele Süßigkeiten essen und uns zu wenig bewegen. Da kommt Yoga ins Spiel.


Yoga-Asana hat nämlich einige Eigenschaften, die unseren Körper bei seinen natürlichen Selbstheilungsprozessen unterstützen. So werden durch die Yoga-Praxis die Entgiftungsorgane wie Leber und Nieren besser durchblutet. Außerdem regen Yoga-Übungen die Verdauung und den Stoffwechsel an. Und wir schlafen besser, wenn wir regelmäßig Yoga und Meditation üben. All das entlastet unseren kompletten Organismus, wodurch wir uns einfach besser und frischer fühlen.


Klingt gut? Dann lass uns starten. Hier kommen meine drei liebsten Detox Yoga-Übungen, um deinen Körper beim Entgiften zu unterstützen.


Detox Yoga: Drei konkrete Übungen


  1. Asanas in Bauchlage


Jede Übung, die du liegend auf dem Bauch machst, hat reinigende Wirkung auf deinen Organismus. Durch den Druck auf den Bauch werden die tieferen inneren Organe massiert und können so entgiftet werden. Auch die Kleinindhaltung gehört zu dieser Asana-Art. Das Kind kannst du zu jeder Tageszeit ganz entspannt zwischendurch üben. Auch als Abschluss dieser kurzen Sequenz ist es eine schöne Übung. Jetzt möchte ich dir aber eine aktivierendere Asana zeigen, die du liegend auf dem Bauch ausführst.


Shalabhasana



  • Lege dich auf den Bauch. Die Beine sind nach hinten gestreckt, die Arme liegen lang neben dem Körper mit den Handflächen nach oben.

  • Aktiviere deine Beine, indem du deine Fußrücken in die Matte schiebst und deine Kniescheiben nach oben ziehst.

  • Das Schambein schiebt in die Matte, der Bauchnabel bewegt sich vom Boden weg Richtung Wirbelsäule. Schiebe deine Handrücken in den Boden und rolle die Schultern zurück.

  • Mit der nächsten Einatmung hebe Stirn, Brustbein und Beine vom Boden weg. Denke Länge und zieh das Brustbein nach vorne, während du die Zehenspitzen nach hinten bewegst.

  • Spüre, wie du Gewichst nach unten abgibst und dich gleichzeitig mit der Kraft deiner Rückenmuskulatur nach oben bewegst.

  • Bleibe hier für fünf tiefe Atemzüge.


Tipp:

Du kannst auch die Hände vom Boden lösen und die Finger am Gesäß ineinander verschränken. Achte darauf, dass du dich trotzdem aus der tiefen Rückenmuskulatur nach oben bewegst und nicht bloß die Hände vom Gesäß wegziehst.


  1. Drehungen


Drehungen wirken auf unterschiedlichen Ebenen reinigend auf den Körper. Sie regen die Bauchorgane und damit auch die Verdauung an. Es ist wichtig, dass wir uns immer erst nach rechts drehen, um den im Uhrzeigersinn verlaufenden Darm auch wirklich nach unten zu aktivieren. Innerhalb der Drehungen werden die Organe wie eine Zitrone gequetscht und im Prozess des Lösens wieder mit frischem Blut und Sauerstoff versorgt. Das kann einen verjüngenden Effekt auf unsere Organe haben.


Der Drehsitz


  • Setze dich mit ausgestreckten Beinen auf deine Matte. Falls du spürst, dass du im unteren Rücken rund wirst, setze dich gerne auf ein Kissen oder eine gerollte Decke.

  • Stelle nun den rechten Fuß auf der Außenseite deines linken Knies ab.

  • Strecke deinen linken Arm nach oben und ziehe deine komplette Wirbelsäule in die Länge.

  • Aus dieser Länge drehe dich nach rechts und umarme mit dem linken Arm dein rechtes Knie.

  • Deine rechte Hand kannst du hinter dir aufstellen, um den geraden Sitz zu unterstützen. Lehne dich aber nicht zurück, sondern bleibe aufrecht.

  • Versuche mit jeder Einatmung Länge zu schaffen und mit jeder Ausatmung noch ein Stückchen tiefer in die Drehung zu gehen.

  • Bleibe für fünf Atemzüge und wechsle dann die Seiten.


Tipp:

Wenn es dir möglich ist, kannst du das linke Bein auch einschlagen, so dass der linke Fuß neben deinem rechten Gesäß landet. Achte aber darauf, dass du weiterhin auf beiden Gesäßknochen sitzt.


  1. Vorwärtsbeugen


Auch Vorwärtsbeugen stimulieren unsere inneren Organe und tun einfach gut. Sie strecken die gesamte Wirbelsäule und kräftigen sie gleichzeitig. Vorwärtsbeugen können außerdem eine sehr entspannende Wirkung auf unser gesamtes Nervensystem haben. Und Entspannung können wir ja in der trubeligen Vorweihnachtszeit zwischendurch alle gebrauchen, oder?


Paschimottanasana




  • Strecke beide Beine wieder nach vorne aus und überprüfe deinen Sitz. Du solltest das Gefühl haben, aus deinem Becken nach vorne kippen zu können.

  • Aktiviere nun deine Beine, indem du die Kniescheiben nach oben ziehst und die Kniekehlen Richtung Boden bewegst.

  • Flexe die Füße, indem du die Fußballen und Fersen von dir weg schiebst und die Zehen zu dir ranziehst.

  • Bringe nun Länge in deine Wirbelsäule, ohne dabei ins Hohlkreuz zu fallen.

  • Bleibe in dieser Länge und kippe aus deinem Becken nach vorne.

  • Das Brustbein führt, so dass du lang bleibst und nicht rund wirst im unteren Rücken.

  • Wenn du die Länge nicht mehr halten kannst, bleibe hier und erlaube dir nun Schritt für Schritt vom Kopf aus weicher zu werden. Kippe das Kinn Richtung Brust und lasse den Kopf hängen.

  • Falls dein Oberkörper weit von deinen Beinen entfernt ist, beuge die Beine und lege den Kopf auf deinen Knien ab.

  • Bleibe hier für mindestens acht tiefe Atemzüge.

  • Beende deine kurze Detox-Praxis mit fünf Minuten Entspannung auf dem Rücken liegend in Shavasana


Tipp:

Du kannst dir auch ein dickes Kissen oder Bolster auf die Beine legen und deinen Oberkörper dort ganz entspannt ablegen.


Detox Yoga: Was du sonst noch tun kannst zum Entgiften


Du kannst deinen Körper auf unterschiedliche Art und Weise dabei unterstützen, die gemütliche Vorweihnachtszeit gut zu überstehen.


So könntest du dir zum Beispiel angewöhnen, jeden Morgen erstmal ein großes Glas warmes Wasser mit Zitrone zu trinken und so den Organismus anzukurbeln.


Auch Atemübungen helfen bei der inneren Reinigung. Der Ujjayi Atem ist zum Beispiel ein gutes Werkzeug, um Hitze im Inneren zu produzieren und so den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Außerdem wird durch diese Atemtechnik die Kehle gereinigt und das Lungenvolumen erhöht. Auch das ist wichtig in der winterlichen Erkältungszeit. Für den Ujjayi-Atem verschließt du die Stimmritze und lässt ein hauchendes Geräusch in der Kehle entstehen. Dadurch können wir die Länge und Intensität unseres Atems bewusst steuern.


Gemeinsames Entgiften und Wohlfühlen


Falls du dir gerade denkst, dass das alles super klingt, du die einzelnen Praktiken aber gerne in Gemeinschaft und mit meiner Unterstützung ausprobieren möchtest, dann habe ich was für dich: Im Januar und Februar veranstalten ich und mein Team Me Time Online Retreats. Hier kannst du von überall teilnehmen und wir widmen uns an vier Terminen deinem Wohlbefinden und dem gesunden Start ins neue Jahr.


Und falls du dich und dein Wohlbefinden zum Jahresstart direkt an erste Stelle setzen möchtest, komm mit auf unser Happy Cool Year Retreat ins Coolnest im Zillertal. Dort widmen wir uns den "4 Säulen der Gesundheit"` - Relax. Move. Eat. Inner Balance. - und richten uns so gut aus für 2023.


Mein Tipp: Übe in den nächsten Wochen täglich die kurze Sequenz aus diesem Artikel und komm im neuen Jahr mit zu unseren Retreats. So legst du den Grundstein für dein nachhaltiges Wohlbefinden. Ich würde mich wahnsinnig freuen, dich dort zu sehen. Online oder in Präsenz.


Bis dahin wünsche ich dir eine wunderbare Vorweihnachtszeit. Ganz ohne schlechtes Gewissen und Reue.


Alles Liebe.

Deine Maike


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